Ich musste mir – heut klar bekunden,
noch in mir stecken – alte Wunden.

Ist nicht wirklich – schlimm für mich,
definieren sie – mein wahres ich.

Ein Bild von einer – Ex-Frau seh‘,
tut das kurz – im Herzen weh.

Trotz Bewusstsein – frag ich Dich,
warum kann das noch – verletzen mich?

Die Antwort klar – mir fehlt Geduld,
Zeit verbraucht – trainierte alte Schuld!

Minderwert, – gezüchtet lang,
gespiegelt auf mich – im Mangel dann.

So kann ich versprechen – mir ganz frei,
Das Licht in mir – mein Herz schlägt neu.

Wunden bewirken – und das hat Sinn,
neue Stärke – in mir drin.

Sollt ich – es mal vergessen,
wär‘ es schön – und angemessen,

Du würd’s mich – dann erinnern mein,
mit lieben – bestimmten Worten Dein.

An meinen Schubsengel 16.2.2014