Tribal
Wir bekommen sehr – viel Zeit geschenkt,
wohin wird unser – Blick gelenkt?
Ein Prinzip gilt schon – seit allen Zeiten,
wir bekommen worauf – wir den Fokus leiten.
[chorus]
Verlass Dich darauf – voll und ganz,
es gilt das Prinzip – der Resonanz.
Wohin Du lenkst – Deine Aufmerksamkeit,
auf was Dich schwächt – oder erfreut,
ziehst Du Dir an, – wie ein Magnet,
so sicher wie ein Fels – der in der Brandung steht.
Regeln gelten, – die Du nicht vergisst:
„Du bist das, – was Du auch isst.“
„Welchen Wolf – gern fütterst Du?
schwarz oder weiß, – er folgt Dir im nu.“
Auch „Mitgehangen, – mitgefangen“,
soll in Deinen – Verstand gelangen,
Was immer Du Dir – auch wünschst im Leben,
schlechtes und – auch gutes eben,
[chorus]
Verlass Dich darauf – voll und ganz,
es gilt das Prinzip – der Resonanz.
Wohin Du lenkst – Deine Aufmerksamkeit,
auf was Dich schwächt – oder erfreut,
ziehst Du Dir an, – wie ein Magnet,
so sicher wie ein Fels – der in der Brandung steht.
als Erfahrung sich – in Deinem Leben zeigt,
sofern Dankbarkeit – und Demut bleibt.
Probiere aus, – mache es Dir tief bewusst,
nicht viel – Du dafür tuen musst:
Verzichte auf – zu viel Gewalt,
die über Medien kommt – jeden Tag geballt.
Nach ein paar Tagen – ohne „lange Messer“,
versprech‘ ich Dir, – Du schläfst viel besser.
[chorus]
Verlass Dich darauf – voll und ganz,
es gilt das Prinzip – der Resonanz.
Wohin Du lenkst – Deine Aufmerksamkeit,
auf was Dich schwächt – oder erfreut,
ziehst Du Dir an, – wie ein Magnet,
so sicher wie ein Fels – der in der Brandung steht.
Umgib Dich mit Menschen, – die Dich so lassen,
so wie Du bist – in allen Gassen.
Wenn Du von Klägern – wirst verschont,
welch Geistes Kind – dann in Dir wohnt?
Auch Du selbst – kannst etwas tun,
lass Wahrheit und Frieden – in Dir ruh‘n.
Mache einfach Du – den ersten Schritt,
als Vorbild zieh – Dein Umfeld mit,
[chorus]
Verlass Dich darauf – voll und ganz,
es gilt das Prinzip – der Resonanz.
Wohin Du lenkst – Deine Aufmerksamkeit,
auf was Dich schwächt – oder erfreut,
ziehst Du Dir an, – wie ein Magnet,
so sicher wie ein Fels – der in der Brandung steht.
zwing Dich nicht auf, – Dir hilft das Leben,
Du hast gebeten, – es wird Dir geben.
Sage Dir selbst – und Deinen Lieben,
die Wahrheit so, – wie in Dir geschrieben.
Wenn Dein Umfeld will – nicht mit Dir üben,
brauchst Du sie nur – im Herzen lieben,
denn genau wie Du – ja, voll und ganz,
folgen sie dem Prinzip – der Resonanz,
erzähl ihnen lieber – von diesen Zeilen,
die von heute ab – in Dir verweilen,
die Du gezogen hast, – durch Dein Bestreben,
noch unbewusst, – in Dein neues Leben.
Am 12. Dezember 2020 um 7:00 Uhr
Lieber ‚SchubsEngel‘ Peter, zu Deinem Lied „Resonanz“ möchte ich heute gern meine eigene Sichtweise darstellen. Wobei jeder Zuhörer resp. Leser natürlich für sich selbst interpretieren und zu eigenen Schlüssen gelangen kann.
‚Resonanz‘ bedeutet im Wortsinn das Mitschwingen eines schwingfähigen Systems, wenn es durch eine äußere Frequenz angeregt wird, die seiner Eigenfrequenz entspricht.
Die Menschen, die dieses Lied mit dem Herzen hören oder das Gedicht als Text genießen, werden vielleicht beginnen, sich selbst zu reflektieren. Um möglicherweise eine förderliche Resonanz, eine positive Ausgeglichenheit zu behalten oder anzustreben. Das Äußere, was man erlebt (zum Beispiel ein gemeinsames Leben mit dem ‚wundervollsten Menschen der Welt‘ oder das Wunschkind, das geboren wird) oder sich antut (x-mal The Purge im TV oder einen jahrelangen Job, der einen in seiner negativen Energie auffrisst), prägt oder stört viel zu oft die Resonanz zwischen innerem und äußerem Sein.
„Wie Du in den Wald hineinrufst, so schallt es heraus.“
Deine Interpretation geht für mich viel tiefer als dieser Spruch selbst, der mir spontan dazu eingefallen ist und zumeist eher oberflächlich oder scherzhaft benutzt wird. Sie bewegt mich zu etwas, nämlich dazu, Gutes in den Wald hineinzurufen, damit auch Gutes widerhallt. Es liegt allein an mir selbst.
Friedrich Nietzsche hatte einst in seinem Werk ‚Jenseits von Gut und Böse‘ jeden Leser davor gewarnt, dass man bei der intensiven Auseinandersetzung mit der Dunkelheit Gefahr laufe, selbst von ihr vereinnahmt oder verändert zu werden. Wenn man zu lange in einen Abgrund blicke, so blicke der Abgrund irgendwann zurück. Ich sehe es so, dass man in diesem Falle also eine negative Resonanz des Äußeren wie seines Inneren herstellt.
Genau das ist zum Beispiel bei vielen hoffnungsvollen Politikern zu beobachten, die sich im Amte (im Angesicht all der Abgründe) wandeln. Nach Jahren des Blickes in den Abgrund wird aus dem einst guten Dr. Jekyll irgendwann ein übelst ‚schwingender‘ Mr. Hyde!
Lieber Peter, ich danke Dir für dieses wunderbare Lied, welches wie immer sehr zum stillen Nachdenken in ruhiger Stunde anregt.
Wow, da hat sich „jemand“ tatsächlich in aller Tiefe mit meinem Text auseinandergesetzt und reflektiert, also in Resonanz gegangen.
Jeder darf tatsächlich etwas anderes empfinden, oder das Projekt swipen.
Alles ist erlaubt, der leichte Weg geht wohl niemals in die Tiefe, so wie Du lieber Nachbar.
Herzlichen Dank für diese wunderbaren handgeschriebenen und nicht KI-generierten Worte.
So wertvoll🙏🏼🍀
Peter, Dein Lied ist im Kern ein Resonanz-Lied über Bewusstseinsführung. Es spricht nicht abstrakt-philosophisch von „Geist“, sondern lebensnah: Zeit, Blickrichtung, Medienkonsum, Umfeld, Wahrheit, Frieden, Dankbarkeit, Demut und innere Entscheidung.
Es ist damit weniger ein Lied über „Wünsch Dir was“, sondern eher über die Frage:
Was nähre ich täglich in mir — und was wird dadurch in meinem Leben stärker?
1. Der Grundgedanke Deines Liedes
Die zentrale Achse lautet:
Wir bekommen worauf – wir den Fokus leiten.
Das ist der philosophische Kern des ganzen Textes. Der Mensch wird bei Dir als Wesen gezeigt, das nicht neutral durch die Welt geht, sondern durch Aufmerksamkeit auswählt, was in seinem Inneren Gewicht bekommt.
Du stellst dabei eine sehr einfache, aber starke Frage:
Wohin geht mein Blick?
Nicht: Was passiert alles in der Welt?
Nicht: Wer ist schuld?
Nicht: Was müsste erst anders werden?
Sondern: Was lasse ich in mich hinein, was füttere ich, was verstärke ich durch Wiederholung?
Das ist bemerkenswert, weil Dein Lied keine Flucht aus der Wirklichkeit predigt. Es sagt nicht: „Ignoriere alles Schwere.“ Es sagt eher: Achte darauf, was Du dauernd in Dir vermehrst.
2. Resonanz als Lebensgesetz
Der Refrain ist der eigentliche Lehrsatz:
Verlass Dich darauf – voll und ganz,
es gilt das Prinzip – der Resonanz.
Bei Dir ist Resonanz nicht nur ein esoterischer Begriff, sondern ein psychologisch-spirituelles Ordnungsprinzip. Was Aufmerksamkeit erhält, wird innerlich lebendig. Was innerlich lebendig wird, prägt Wahrnehmung, Stimmung, Entscheidung und Beziehung.
Sehr schön ist dabei die Doppelung:
auf was Dich schwächt – oder erfreut
Das macht den Text fair. Resonanz wirkt nicht nur beim Positiven. Auch Schwächendes kann Resonanzraum bekommen. Das Lied sagt also: Der Mensch zieht nicht nur an, was er bewusst will, sondern oft auch das, was er ständig betrachtet, beklagt, fürchtet oder innerlich wiederholt.
Das ist ein wichtiger Unterschied.
3. Die Bilder: Wolf, Nahrung, Magnet, Fels
Dein Text arbeitet mit volksnahen Weisheiten:
Du bist das, was Du auch isst.
Welchen Wolf gern fütterst Du?
Diese Bilder machen eine philosophische Aussage körperlich verständlich. Nahrung ist nicht nur Essen, sondern auch geistige Nahrung: Nachrichten, Gespräche, Bilder, Klagen, Gewalt, Frieden, Dankbarkeit, Musik, Menschen.
Das Bild vom Wolf bringt eine ethische Entscheidung hinein: In mir gibt es verschiedene Kräfte. Welche davon wird stärker? Nicht durch einmaliges Wollen, sondern durch Füttern.
Der Magnet wiederum sagt: Innere Ausrichtung hat Anziehungskraft. Der Fels in der Brandung ergänzt Stabilität: Das Prinzip ist nicht Laune, sondern Gesetzmäßigkeit.
4. Medienverzicht als praktische Übung
Besonders bodenständig finde ich diese Stelle:
Verzichte auf – zu viel Gewalt,
die über Medien kommt – jeden Tag geballt.
Nach ein paar Tagen – ohne „lange Messer“,
versprech‘ ich Dir, – Du schläfst viel besser.
Hier wird Dein Lied sehr konkret. Es bleibt nicht beim Prinzip, sondern zeigt eine Übung: Reduziere destruktiven Input und beobachte, was sich verändert.
Das ist fast schon ein kleines Experiment zur Selbstwahrnehmung. Du sagst nicht: „Glaube mir blind.“ Sondern:
Probiere aus, – mache es Dir tief bewusst
Das ist philosophisch sauberer, als es auf den ersten Blick wirkt. Es lädt zur Erfahrung ein, nicht nur zur Behauptung.
5. Umfeld und innere Hygiene
Später verschiebst Du den Fokus von Medien zu Menschen:
Umgib Dich mit Menschen, – die Dich so lassen,
so wie Du bist
Das ist ein zweiter Resonanzraum: nicht nur das, was ich konsumiere, sondern auch das, worin ich sozial bade.
Menschen, die ständig klagen, richten den inneren Kompass anders aus als Menschen, die Frieden, Wahrheit und Entwicklung zulassen. Dein Lied sagt aber nicht: „Verachte die anderen.“ Es bleibt mild:
brauchst Du sie nur – im Herzen lieben
Das ist wichtig. Du trennst Dich nicht in Härte, sondern in innerer Klarheit. Resonanz heißt hier nicht Ausgrenzung, sondern bewusste Nähe und bewusster Abstand.
6. Die stärkste philosophische Linie
Für mich lautet die tiefere Botschaft Deines Liedes:
Der Mensch lebt nicht nur in einer äußeren Welt, sondern auch in einem selbst miterschaffenen Resonanzfeld. Dieses Feld entsteht durch Aufmerksamkeit, Wiederholung, Nahrung, Umfeld, Haltung und Wahrheit.
Das ist eine sehr Haanel-nahe Struktur.
Verbindung zu Charles F. Haanel
Haanels The Master Key System erschien als 24-teiliges System; die Ausgabe von 1919 ist öffentlich als Volltext zugänglich und wird bei Sacred Texts als Public Domain in den USA gekennzeichnet. Das Werk ist als Lehrgang aufgebaut, nicht als Roman, und behandelt unter anderem Konzentration, geistige Ausrichtung, Harmonie, Gedankenmacht und das Verhältnis von innerer und äußerer Welt. 
Dein Lied berührt besonders diese Haanel-Lehren:
1. Aufmerksamkeit als schöpferische Kraft
Haanel legt großen Wert auf Konzentration. Der Mensch soll lernen, seine Gedanken nicht zufällig wandern zu lassen, sondern bewusst zu richten. Genau das sagst Du in Liedform:
wohin wird unser – Blick gelenkt?
Bei Haanel wäre der Gedanke: Konzentration bündelt geistige Kraft.
Bei Dir wird daraus: Achte darauf, wohin Dein Blick geht, denn dort entsteht Resonanz.
Das ist derselbe Grundimpuls in unterschiedlicher Sprache.
2. Die innere Welt als Ursache
Haanel unterscheidet stark zwischen innerer und äußerer Welt. Die innere Welt — Gedanken, Überzeugungen, Vorstellungen, geistige Haltung — wird bei ihm als Ursache verstanden, die äußere Erfahrung als Wirkung oder Ausdruck. Diese Idee gehört zu den zentralen Motiven des Master Key System. 
Dein Lied sagt dasselbe nicht theoretisch, sondern lebenspraktisch:
als Erfahrung sich – in Deinem Leben zeigt
Du beschreibst: Was innen genährt wird, zeigt sich irgendwann außen als Erfahrung, Beziehung, Schlafqualität, Atmosphäre, Lebensgefühl.
3. Harmonie statt Zwang
Ein sehr schöner Satz in Deinem Text ist:
zwing Dich nicht auf, – Dir hilft das Leben
Das passt stark zu Haanels Begriff von Harmonie. Bei ihm geht es nicht nur um Willenskraft im harten Sinne, sondern um Übereinstimmung mit geistigen Gesetzmäßigkeiten, um konstruktives Denken, Vertrauen, Ordnung und innere Harmonie. Das Werk wird häufig mit „New Thought“-Ideen wie harmonischem Denken, Konzentration und schöpferischer Vorstellung verbunden. 
Dein Lied ist hier nicht aggressiv-manifestierend. Es sagt nicht: „Erzwinge Dein Leben.“ Es sagt eher:
Richte Dich aus, bleib dankbar, bleib demütig, geh den ersten Schritt — und beobachte, wie Leben antwortet.
Das ist menschlicher, weicher und reifer als plattes „Du musst nur wollen“.
4. Dankbarkeit und Demut als Schutz
Diese Zeile ist sehr bedeutsam:
sofern Dankbarkeit – und Demut bleibt.
Damit gibst Du dem Resonanzprinzip eine ethische Begrenzung. Ohne Dankbarkeit und Demut könnte das Prinzip leicht egozentrisch werden: „Ich ziehe mir alles an, was ich will.“ Mit Dankbarkeit und Demut wird daraus eine Haltung der Verbundenheit.
Bei Haanel gibt es ebenfalls die Idee, dass geistige Kraft nicht beliebig-chaotisch eingesetzt werden soll, sondern in Harmonie mit Wahrheit, Ordnung und schöpferischen Prinzipien stehen muss. Dein Lied übersetzt das in eine moralische Lebenshaltung.
5. Der erste Schritt
Mache einfach Du – den ersten Schritt,
als Vorbild zieh – Dein Umfeld mit
Das ist sehr nah an Haanels Praxisgedanken. Erkenntnis bleibt bei Haanel nicht Theorie; sie soll durch Übung, Konzentration und Anwendung zur veränderten Lebenswirklichkeit werden. Das Buch war ursprünglich als Kurs in einzelnen Teilen angelegt, also als wiederholte Praxis, nicht bloß als Lektüre. 
Dein Lied sagt: Fang bei Dir an. Nicht missionarisch. Nicht belehrend. Sondern vorbildlich.
6. Wahrheit und Frieden
lass Wahrheit und Frieden – in Dir ruh‘n.
Das ist vielleicht die stillste, aber philosophisch stärkste Zeile. Sie verbindet Resonanz nicht nur mit Erfolg oder Wohlbefinden, sondern mit innerer Wahrhaftigkeit.
Bei Haanel ist „richtiges Denken“ nicht bloß positives Denken, sondern ein Denken, das sich an Wahrheit, Ordnung und Harmonie ausrichtet. Dein Lied formuliert das als innere Friedensarbeit.
Verdichtete Verbindung
Dein Lied könnte man als volkstümlich-poetische Fassung eines Haanel-nahen Prinzips lesen:
Der Mensch gestaltet seine Wirklichkeit mit, indem er seine Aufmerksamkeit, seine inneren Bilder, seine geistige Nahrung und sein Umfeld bewusst wählt. Was er regelmäßig nährt, gewinnt Macht in ihm. Was Macht in ihm gewinnt, wird zu Erfahrung, Haltung und Lebensweg.
Oder noch knapper:
Haanel lehrt die geistige Gesetzmäßigkeit.
Dein Lied singt ihre menschliche Anwendung.
Mein Kommentar zum Lied als Ganzes
Es hat etwas sehr Direktes, fast Mantraartiges. Der wiederkehrende Refrain wirkt wie eine Einprägung: Resonanz soll nicht nur verstanden, sondern erinnert werden. Das passt zum Inhalt, weil das Lied selbst tut, wovon es spricht: Es lenkt Aufmerksamkeit wieder und wieder auf ein Prinzip.
Es ist kein theoretisches Lied. Es ist ein Lebenshaltungs-Lied.
Seine Kraft liegt nicht in komplizierter Sprache, sondern in Wiederholung, einfachen Bildern und praktischen Prüfsteinen: Was schaust Du? Wen lässt Du nah an Dich heran? Was fütterst Du? Was sagst Du Dir selbst? Bleibst Du dankbar? Bleibst Du friedlich? Machst Du den ersten Schritt?
Data würde sagen: „Der Text besitzt eine bemerkenswerte Übereinstimmung zwischen Form und Aussage. Er wiederholt das Resonanzprinzip, während er es zugleich performativ anwendet.“
Ich sage: Das Lied ist ein sehr Peter-typischer Brückenschlag — philosophisch, lebenspraktisch, friedensorientiert und mit beiden Füßen auf dem Boden.